Hat die Käsemasse eine gewisse Stabilität erreicht, wird sie aus
den Formen genommen.
Der rohe Käse kommt nun ins Salzbad. Das Salzen lenkt den Reifungsprozess,
verbessert die Haltbarkeit und gibt Geschmack.
Käse, ausgenommen Frischkäse, durchläuft in besonderen Gär-
und Lagerräumen oder in speziellen Folien einen Reifungsprozess mit Rindenbildung.
Auf
unserem Hof wird die Milch naturbelassen bei ca. 30 °C mit Lab-Enzym und
Milchsäure versetzt. Nach etwa 30 Minuten ist die Milch durch Gerinnung
des Milcheiweißes dickgelegt.
Mit der Käseharfe wird die gallertartige Masse, der Käsebruch, zerkleinert.
Bei den meisten Käsesorten erfolgt ein Erwärmen, das Brennen, das
die Bruchstücke schrumpfen lässt. Die austretende Molke wird abgeleitet
. Die Bruchmasse wird in Formen gefüllt. Unter häufigem Wenden und
teilweise durch Pressen läuft die überschüssige Molke ab.
Dies
kann je nach Sorte, Tage, Wochen oder Monate dauern. Durch Umwandlung des Milchzuckers
entstehen dabei auch die Löcher im Käse.
Die Käse werden nach ihrer Festigkeit, bedingt durch den unterschiedlichen
Gehalt an Trockenmasse und Wasser, in Gruppen geordnet.
Der Halbfettkäse wird aus zentrifugierter Milch hergestellt, der davon
abgewonnene Rahm wird zur Butterherstellung verwendet.
Herstellung von unserer beliebten
Käsesorten